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Drei Länder - eine Konferenz

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Zum ersten Mal wird die alle zwei Jahre stattfindende Internationale Konferenz der Computerlinguistik von mehreren Ländern gemeinsam ausgerichtet. Drei Mitgliedsstaaten der EU übernehmen zusammen die Organisation der COLING 2000, die mitten im Zentrum Europas stattfinden wird. Die Hauptkonferenz findet auf dem Campus der Universität des Saarlandes in Saarbrücken, Deutschland, statt. Nancy in Frankreich dient als Veranstaltungsort für die der Konferenz vorausgehenden Tutorien. Die sich an die Konferenz anschließenden Workshops werden im Centre Universitaire in Luxemburg, der ausgesprochen schönen Hauptstadt des Großherzogtums Luxemburg, ausgerichtet.

Die drei Städte liegen zwar in unterschiedlichen Ländern, gehören aber zu den drei historisch eng miteinander verbundenen Nachbarregionen Saarland, Lothringen und Luxemburg, die seit dem SaarLorLux-Abkommen eine enge Zusammenarbeit etabliert haben. Jahrhundertelang war die Region Objekt kriegerischer Auseinandersetzungen zwischen Frankreich, Deutschland und auch anderen Nationen. Vor vierhundert Jahren herrschte Luxemburg über große Teile Mitteleuropas. Mehr als einmal in der Geschichte der Region gehörte Lothringen zu Deutschland, und vor gar nicht allzu langer Zeit erholte sich das Saarland unter französischer Verwaltung vom Zweiten Weltkrieg. Immer wieder fielen Truppen der beiden großen Nachbarländer in Luxemburg ein. Doch seit fünfzig Jahren herrscht Frieden in der Region - so lange wie nie zuvor in ihrer Geschichte. Die hart umkämpften Grenzen, für die so viele Soldaten ihr Leben lassen mussten, sind unsichtbar geworden, denn mit dem Schengener Abkommen wurden die Grenzübergänge abgeschafft. Ein Visum für eines der drei Länder besitzt auch in den beiden anderen Ländern Gültigkeit.

Saarbrücken ist die Hauptstadt des Saarlandes, eines der kleinsten Bundesländer der Bundesrepublik Deutschland. Die Universität des Saarlandes beherbergt den größten Fachbereich für Computerlinguistik in der Region SaarLorLux. Auch andere Fachbereiche der Universität, wie die Informatik oder die Übersetzungswissenschaft, sowie das DFKI und IAI - zwei Forschungszentren, die der Universität angegliedert sind - führen Forschungen im Bereich der Computerlinguistik durch. Das Max Planck Institut für Informatik hat seinen Sitz ebenfalls auf dem Universitätscampus. Auch mehrere ortsansässige Softwareunternehmen arbeiten auf dem Gebiet der Sprachtechnologie..

Noch nie hat eine COLING in einem so kleinen Land wie Luxemburg stattgefunden, aber die Stadt ist aufgrund ihrer Rolle als internationaler Finanzplatz und Sitz mehrerer zentraler Institutionen der Europäischen Union hervorragend geeignet für internationale Meetings und Konferenzen. Die Stadt bietet eine breite Auswahl an Hotels sowie günstig gelegene Konferenzräumlichkeiten. Der internationale Flughafen fliegt zahlreiche europäische Städte an und verfügt auch über transkontinentale Flugverbindungen. In Luxemburg befindet sich der Sitz des Direktorats D der Informationsgesellschaft DG der Europäischen Kommission, das die EU R&D Programme Linguistic Research and Engineering, Multilingual Action Plan, Language Engineering, Multilingual Information Society, verwaltet hat, und das jetzt für die Tätigkeiten auf dem Gebiet der Human Language Technologies innerhalb der Technologieprogramme der Informationsgesellschaft verantwortlich ist. Neben bereits etablierten Forschungen in Computerlinguistik und Sprachtechnologie verfügt Nancy auch über neue und schnell wachsende Programme in der Computerlinguistik. Die Forschungen werden an zwei Universitäten durchgeführt: im Forschungsinstitut CNRS und in der Filiale des INRIA in Nancy.

Die Organisatoren sorgen für Anreisemöglichkeiten per Bus zu den Veranstaltungen, die die eigentliche Konferenz umgeben, die Reisezeit beträgt jeweils etwa 90 Minuten.

COLING 2000 wird von der Charta der SaarLorLux Universitäten unterstützt, insbesondere vom Centre Universitaire Luxembourg, der Université Nancy II und der Universität des Saarlandes.

Das DFKI Saarbrücken und der Fachbereich Computerlinguistik der Universität des Saarlandes sind verantwortlich für die Infrastruktur und die Organisationsleitung im Vorfeld der Konferenz. Sie werden dabei unterstützt vom Fachbereich Informatik des Centre Universitaire Luxembourg, der Human Language Technologies Unit der Informationsgesellschaft DG der Europäischen Kommission, sowie von INRIA, CNRS und dem Programm für Computerlinguistik der Universität Nancy II.

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